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Hindernisse statt Hilfe

Eine Ausbildung der anderen Art: Zum siebten Mal nutzten 70 THW-Kräfte am Samstag eine Übung, um Hindernisse für die mehr als 3 000 Teilnehmenden des Extremhindernislaufs „Getting Tough“ in Rudolstadt zu stellen.

Tagelanges Abstützen

Vermutlich durch austretendes Gas explodierte vergangenen Dienstag ein Haus im bayrischen Ingolstadt. Rund 100 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Eichstätt, Gunzenhausen, Ingolstadt, Kelheim, Neuburg und Pfaffenhofen bauten über mehrere Tage das Abstützsystem Holz auf, um das stark beschädigte Gebäude abzustützen.

Training für Lagerlogistik im Nordirak

Lagerhaltung, sicheres Staplerfahren und vieles mehr: 15 Teilnehmende aus dem Nordirak absolvierten von Montag bis Donnerstag ein Logistiktraining in Erbil, das fünf THW-Kräfte durchführten. Die Schulung ergänzt die Arbeit in den beiden Logistikzentren für Hilfsgüter im Nordirak, die das THW dort 2017 errichtete.

30 Jahre Spitak: Ein Erdbeben mit internationalen Folgen

Im Norden des heutigen Armeniens zerstörten am 7. Dezember 1988 Erdbeben eine ganze Region. Es war der erste Einsatz der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA). Insgesamt waren 186 THW-Kräfte an dem vierwöchigen Einsatz beteiligt – mit Logistik sowie Bergungs- und Räumarbeiten. Der Einsatz zeigte, wie schlecht die internationale Gemeinschaft koordiniert war.

Pumpen in Piemont

Mit 39 Einsatzkräften nehmen die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) und ein High Capacity Pumping Modul (HCP) des THW noch bis zum 7. Dezember an der Feldübung ModEX 2018 (Module Exercise) in Norditalien teil, die Dienstag begonnen hat. Das Szenario ist eine schwere Überschwemmung im fiktiven Land Modulistan, wodurch internationale Hilfeleistung gefordert ist.

#Ehrenamt: 80 000 gute Gründe fürs THW

Knapp 80 000 Menschen engagieren sich freiwillig im Technischen Hilfswerk (THW). Tag und Nacht sind sie in Bereitschaft, um Menschen in Notlagen zu helfen. Was treibt sie an? Was motiviert sie? Zusammen mit THW-Präsident Albrecht Broemme erzählen Einsatzkräfte im THW-Video zum heutigen Tag des Ehrenamtes, warum sie in ihrer Freizeit anderen helfen und wieso jeder Mensch sich engagieren sollte.

Traditionelle Ehrung

Tradition am ersten Advent: Im niedersächsischen Altwarmbüchen zeichneten THW-Präsident Albrecht Broemme und die Landesbeauftragte für Bremen, Niedersachsen Sabine Lackner vergangenen Sonntag 24 THW-Helferinnen und -Helfer aus, die sich seit mehreren Jahrzehnten im THW engagieren oder sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders hervorgetan haben.

Vier Helfende Hände sind blau

Bei den diesjährigen Auszeichnungen des Förderpreises „Helfende Hand 2019“ erhielten vier THW-Initiativen Preise für besonderes Engagement im Bevölkerungsschutz. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) prämierte gleich drei THW-Jugend-Projekte in der Kategorie „Nachwuchsarbeit“. Eine vierte Auszeichnung erhielt das THW in der Sparte „Unterstützung des Ehrenamtes“.

Schwerer Unfall in Bayern

Dichter Nebel durchzog am Mittwoch die Bundesstraße im bayrischen Haarland. Ein missglücktes Überholmanöver endete in einem Zusammenstoß von insgesamt vier Fahrzeugen. 25 Ehrenamtliche aus dem THW-Ortsverband Freising bargen die Ladung eines beteiligten LKW.

Zwei Irrfahrten an einem Tag

Busse, die in Gebäude fahren – was nach einem seltenen Unfall klingt, sorgte am Wochenende gleich zweimal für THW-Einsätze. Ehrenamtliche aus den Ortsverbänden Ahrensburg und Mölln (Schleswig-Holstein) sowie München-Land (Bayern) stützten die betroffenen Gebäude in Großensee und Hohenbrunn ab und sicherten Eigentum.

Goldjubiläum und Staffelübergabe in Hannover

Rainer Lange (Ortsverband Lehrte) schied vergangene Woche aus dem Amt als Kreisbeauftragter in der Region Hannover mit einer besonderen Verabschiedung und außergewöhnlichen Auszeichnung aus. Die Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks (THW) für Bremen, Niedersachsen verlieh ihm für sein 25-jähriges Engagement und Jubiläum das THW-Ehrenzeichen in Gold.

Jordanier bilden syrische Flüchtlinge im Katastrophenschutz aus

In Jordanien ging heute nach zwei Wochen die erste THW-Katastrophenschutz-Grundausbildung für 26 syrische Flüchtlinge zu Ende. Diese leben aktuell in Jordanien im Flüchtlingslager Al Za´atari, das rund 80.000 Menschen beherbergt. Die Ausbildung ist Teil der Zusammenarbeit zwischen THW und jordanischem Zivil- und Katastrophenschutz; sie wird vom Auswärtige Amt finanziert.

Entschärfter Blindgänger

Auch 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg tauchen sie immer wieder auf: nicht detonierte Bomben, sogenannte Blindgänger. Gestern unterstützten mehr als 80 THW-Kräfte aus sechs Ortsverbänden die Entschärfung einer Bombe in Hauenstein (Rheinland-Pfalz), indem sie den Blindgänger beispielsweise freilegten.

Ausgezeichnet im Bevölkerungsschutz

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl zeichnete am Samstag den ehrenamtlichen Landessprecher des THW für Baden-Württemberg, Michael Hambsch, mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen des Bundeslandes Baden-Württemberg aus.

ICE entgleist – Großübung im Rollenbergtunnel

Eine simulierte ICE-Entgleisung im Rollenbergtunnel: Bei Bruchsal probten etwa 900 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und THW gemeinsame Einsatzabläufe bei der größten Übung in Baden-Württemberg im Jahr 2018.

Neuen Stellvertreter gewählt

Die ehrenamtliche Bundesjugendleitung der THW-Jugend e.V. besteht seit dem Wochenende wieder aus zwei Personen. Die Delegierten des Jugendverbandes wählten Klaus Peter Bur aus Essen beim 31. Bundesjugendausschuss in Saarbrücken zum neuen stellvertretenden Bundesjugendleiter.

(K)ein Fall für die Tonne

Das Ziel: eine noch bessere Kommunikation im Dunkeln. Der Schauplatz: ein Abfallwirtschaftszentrum. Bei einer Übung am Samstagabend trainierten die Fachgruppen Bergung und Beleuchtung des THW-Ortsverbandes Euskirchen die Zusammenarbeit, wenn es darum geht, eingeklemmte Personen bei Nacht zu retten.

Simulierte Kollision

Entgleisung in Bayern, Aufgleisung in Sachsen: Bei einer Übung im bayerischen Neufahrn am vergangenen Wochenende stellten sich 30 THW-Helferinnen und Helfer zusammen mit Rettungskräften von Feuerwehr und Rettungsdienst einer simulierten Zugkollision. In Dresden lernten THW-Kräfte, wie man einen Zug nach einem Unfall wieder auf die Gleise bringt.

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